Auf der Suche nach Christus in seinem Wort

ArchivJuli 2026

Gregor von Nazianz und die Bekenntnistaufe

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Dieser Artikel ist Teil einer Reihe über die kappadokischen Väter und die Bekenntnistaufe. Gregor von Nazianz macht den Anfang. Von ihm stammt die eindringlichste Rede über die Taufe aus dem späten 4. Jahrhundert. Darin wird deutlich, dass die Taufe für ihn normalerweise mit Hören, Verstehen und einem eigenen Bekenntnis verbunden ist. Kleine Kinder ohne eigenes Bekenntnis sollen nur getauft...

Hebräer 10,29: Wen heiligt das Blut?

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In meinem Artikel „Lehrt Hebräer 10 die Verlierbarkeit des Heils?“ habe ich die Worte „durch das er geheiligt wurde“ auf Christus bezogen. Da ich diese Deutung dort nur knapp begründet habe, möchte ich hier genauer erklären, warum ich sie für deutlich überzeugender halte als den Bezug auf den Abtrünnigen. Zur Grammatik Hebräer 10,29 spricht von dem, der „den Sohn Gottes mit Füßen getreten, das...

Lehrt Hebräer 10 die Verlierbarkeit des Heils?

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26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig. 27 Es bleibt nur ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird. 28 Hat jemand das Gesetz Moses verworfen, stirbt er ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin. 29 Wie viel schlimmere Strafe...

Der Taufbegriff in der Septuaginta

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In den kanonischen Schriften der Septuaginta erscheint die Wortgruppe báptō (βάπτω) / baptízō (βαπτίζω) insgesamt 20-mal.[1] In 15 Fällen gibt sie das hebräische Verb ṭābal (טבל) wieder. Die Belege reichen vom Eintauchen eines Ysopbüschels in Blut oder Wasser und eines priesterlichen Fingers in Blut oder Öl bis zum Tunken einer Stabspitze in Honig oder eines Bissens in Essig. Daneben bezeichnen...

Warum ich meine Meinung zum Millennium geändert habe

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Abstract Dieser Beitrag begründet die amillennialistische Auffassung, dass das in Offenbarung 20 beschriebene Millennium keine zukünftige irdische Epoche, sondern die gegenwärtige himmlische Herrschaft Christi zwischen seinem ersten Kommen und seiner Wiederkunft bezeichnet. Dafür werden elf Argumente entfaltet: Die zwei Zeitalter: Die neutestamentliche Gegenüberstellung des gegenwärtigen und des...

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